Ortsbegehung Dorn-Assenheim

Ortsbegehung Dorn-Assenheim

30-03-2011
CDU nimmt Bergwerkssee, U3-Versorgung, Kirchplatz und Bolzplatz unter die Lupe.
 

Reichelsheim (pm) „„Was passiert mit dem Bergwerksee?“, mit dieser Frage beschäftigte sich die Dorn-Assenheimer CDU während einer Ortsbegehung. Zudem äußerte sich Stadtverbandsvorsitzender Holger Hachenburger zu aktuellen Themen der Gemeinde. „Gerne hätten wir vor der Wahl mehrere Konzepte vorgestellt, die man dann mit den Bürgern im Detail diskutieren könnte“, verwies Hachenburger auf den Umstand, dass das im April 2010 beauftragte Planungsbüro seine Arbeit auf der Beobachtung einer einjährigen Vegetationsperiode begründe. „Solange diese und die daraus resultierenden konzeptionellen Arbeiten nicht vorliegen, sei in der Diskussion viel Kaffesatzleserei.“

Vieles wird sich aber in den kommenden Wochen konkretisieren. Die CDU setzt dabei auf das Grundmodell der „sanften Naherholung. „Wir wollen kein Inheiden II, sondern einen sinnvollen Mix von Natur und Freizeit,“ so Hachenburger. Die westliche Seite sei als Naturschutzgebiet und Flachwasserzone schon aus finanziellen Gründen erforderlich. „Hier gewinnt die Stadt Ökopunkte, mit deren Erlös der Freizeitbereich erschlossen werden kann“ und fügt hinzu: „Die erforderlichen Anpflanzungen müssen erfolgen, bevor sich der See weiter füllt“. Aufgrund der Uferbeschaffenheit, verbleibe als Badeufer der nordöstliche Bereich nahe Weckesheim.

Weitgehenden Gestaltungsspielraum sieht der CDU-Chef im südöstlichen Uferbereich in Abhängigkeit der zu lösenden Verkehrsfrage. Die Ortspolizeibehörde habe dafür zu sorgen, dass die angrenzenden Orte nicht zugeparkt werden, Ein Antrag für einen Parkplatz wurde daher bereits 2010 gestellt. Dessen Standort wird maßgeblich davon beeinflusst, welche Wegführung mit dem Amt für Straßenwesen und Verkehr vereinbart wird. 

Hachenburger erinnerte auch an das Konzept der Wetterauer Seenplatte, welches sich mit der touristischen Vernetzung der Seenlandschaft in der Umgebung insgesamt beschäftigt. All dies ist ein Rahmen, auf Basis dessen Politik und Bürger in den kommenden Monaten ihre Vorstellungen formulieren sollten.

Danach machte die Runde Station am Kirchplatz, dessen Neugestaltung über einen Bürgerbeteiligungsprozess erfolgen soll. Bis Pfingsten erhoffe man sich die Vorlage eines Ablaufplans, der die Beteiligung der vereinbarten Bürgerarbeiten koordiniert. Zielsetzung sei, die Befestigung bis Oktober „in trockenen Tüchern“ zu haben.

Auch in der Kinderbetreuung sieht die CDU Handlungsbedarf. Bis 2013 hätten die unter Dreijährigen einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz, der Bund bezuschusse daher Maßnahmen, diesen Anspruch auch zu erfüllen. Für den kirchlichen Träger bedeute dies, Umbaumaßnahmen in Angriff zu nehmen und mit der Stadt ein Finanzierungskonzept auszuarbeiten. Hachenburger: „Wir werde eine für Stadt und Kirche faire Lösung unterstützen.

Abschluss des Rundgangs war der Sportplatz. Diskutierte Fragen waren die unzureichende Zuwegung und der Bolzplatz. Immer zu den Wahlen werden Forderungen laut, den Spielplatz um das Bolzplatzgelände zu erweitern. „Solange die Kids den Platz als solchen haben wollen, machen wir das nicht mit,“ so die Christdemokraten mit Verweis auf die Situation vor drei Jahren, als der Platz teils bebaut und so in der Nutzung eingeschränkt wurde

Ziel sei es, Spiel und Sport als Einheit zu sehen, die man nicht auseinanderreißen solle. Die nahen Wiesen seien Feuchtgebiete und für einen Sportbetrieb nicht zu nutzen. Auch soll aus eben diesem Grund das Gelände für Zeltfeste erhalten bleiben.



Bildtext: Wollen Spiel und Bolzplatz beisammen wissen: Die Teilnehmer der CDU-Ortsbegehung mit dem Stadtverbands-vorsitzenden Holger Hachenburger (vorne rechts).-

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